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Das leidige Thema mit der WLAN Abdeckung

Heute habe ich mich wieder mal über einen Zustand geärgert, der mir mittlerweile schon seit einigen Jahren auf den Sack geht. Praktischerweise ist das Thema gut geeignet um dazu etwas zu schreiben und mein Blog langsam zum leben zu erwecken.

Obwohl sich die WLAN Technologie in den vergangenen 10-15 Jahren erheblich weiterentwickelt hat, schaffe ich es trotzdem nicht unser 163 m2 Reihenhaus über einen einzelnen WLAN Accesspoint mit einem brauchbaren Signal abzudecken. Besonders im Keller und Garten ist das extrem nervig, da ich dort gerne Spotify, Webradio und Youtube nutze. Wenn ich mal einen Tag lang bei der Gartenarbeit über mein iPhone Webradio gehört habe, ist ein beträchtlicher Teil meines Datenvolumens aufgebraucht.

Ein ehemaliger Arbeitskollege, der offenbar noch perfektionistischer Veranlagt ist als ich, hat seine Doppelhaushälfte mit ca. 10 Accesspoints ausgestattet um zusätzlich zu der phänomenalen Signalabdeckung auch nahezu alle WLAN Kanäle zu nutzen. Soweit möchte ich natürlich nicht gehen. Der Kollege hat mir jedoch einen Vermeintlich wertvollen Tipp gegeben. Er sagte mir, das ich an allen WLAN Accesspoints unterschiedliche Kanäle zuweisen, die selbe SSID einstellen und das gleiche WPA2 Kennwort einstellen muss. Dadurch sollte erreicht werben, das sich die Clients automatisch mit dem jeweiligen Accesspoint mit dem besten Signal verbinden und auch zwischen den jeweiligen AP’s hin- und her wechseln können.

In der Theorie hörte sich das zwar gut aber auch viel zu einfach an. Trotzdem habe ich das mit einem Speedport WLAN Router von der Deutschen Telekom, mit einer Apple Timecapsule und zwei Apple Airport Express versucht. Nach anfänglicher Begeisterung hat sich leider sehr schnell herausgestellt, das es überhaupt nicht zufriedenstellend funktioniert. Die Verbindung bricht permanent hab, die Clients verbinden sich nicht immer zum AP mit dem besten Signal und der Wechsel zwischen den unterschiedlichen AP’s funktioniert erstrecht nicht.

Nachdem ich das wieder zurückgebaut und nicht zwei Jahre mit meiner schlechten WLAN Abdeckung abgefunden habe, habe ich mir nun nochmal Gedanken gemacht, was ich dagegen unternehmen kann. Das Zauberwort welches ich herausgefunden habe lautet „Roaming“. Was genau ich herausgefunden habe, dazu verfasse ich später einen separaten Beitrag.

daniel.niewerth

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